cook'n'art — Rezepte, Kochen und Kunst

cook‘n’art

Entschleunigung

Hier nun das 1. Rezept zum cook'n'art-Menue die Vorspeise von Michael Weber, Linguine in Mascarpone-Orangen Sauce:

Zutaten:

500 gr. Linguine

200 gr. Mascarpone

2 Orangen

Parmesan

Pfeffer

Salz

Man nehme die Mascarpone und rühre sie mit dem Saft, der beiden zuvor ausgepressten Orangen, zu einer Sauce zusammen. Nun geben wir die noch heißen Linguine, die wir zuvor in altbekannter Art und Weise gekocht haben, zu der kaltangerührten Sauce hinzu und vermengen alles miteinander. Als nächsten schmecken wir dies alles noch mit Salz und Pfeffer ab und geben nach belieben Parmesan hinzu. 

Dazu passt gut auch Carpaccio vom angeräucherten Thunfisch, der vorher mit Orangensaft  und Olivenöl gebeizt wurde oder auch, ebenso behandelter, geräucherter Lachs.

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cook’n'art Menü bei SlowFood

Eine Veranstaltung  der besonderen Art. 

Am Samstag, dem 24. Januar 2009 trafen sich Mitglieder und Freunde des SlowFood-Conviviums (Gruppe) Bielefeld / Ostwestfalen-Lippe, zu einem ganz besonderen Event, im Restaurant „FabrikArt“ in Bielefeld. Vorgestellt wurde, parallel zu einem 3 Gänge  Menü, Arbeitsweise und Arbeit von 3 Künstlern.

Die Künstler hatten festgelegt, was während Ihres Vortrages verspeist werden sollte. P. Cornelius Rinne, SlowFood-Mitglied und Betreiber dieser Seite, führte durch den Abend und gab einen Überblick wie es zu „cook’n'art“ kam.

Die Künstler der VeranstaltngDie Künstler und der Moderator der "cook'n'art"-Menü-Veranstaltung von links nach rechts Michael Weber, Hermann Fischer, Udo Michaelis und P. Cornelius Rinne

Die Vorspeise, Linguine in einer Mascarpone-Orangen Sauce, präsentierte der Wittener Maler Michael Weber, der im Dialog mit P. Cornelius Rinne, anhand des von ihm speziell für den Abend geschaffenen abstrakten Bildes „Entschleunigung“, die Prozesse bei der Entstehung eines Werkes erläuterte. Neben den rein technischen Vorgängen berichtete er auch von den Gedanken, die ihn während der Tage der Entstehung begleiten, von den Ideen, die sein Handeln bestimmen, aber auch von den Banalitäten und Alltäglichkeiten, die einem immer wieder während des Malens durch den Kopf schießen. Beide verwiesen aber auch darauf, dass nach Abschluss eines Werkes, dieses dem Publikum für eigenes Erfahren und für eigene Prozesse übergeben wird. So sagte Weber: „Ein Musikstück ingt, in jedem einzelnen von uns, ja auch die unterschiedlichsten Dinge zum  Schwingen.“

Wie zum Beweis ergriff Udo Michaelis aus Halle, wehrend des Hauptgangs, „Dorade und Gemüse in Alufolie gegart mit rosa Schaum und Seehasenkaviar“, die akustische Gitarre und gab unplugged Interpretationen von Liedern der 70er, wie „lucky man“ oder die Langversion von „stairways to heaven“, zum besten. Viele der Anwesenden mussten Mitsummen und allen kamen eigene Erinnerungen und Gefühle ins Gedächtnis. Dieses direkte Erleben bestätigte das vorher gesagte.

Zum Dessert, Zuccotto, ergriff Hermann Fischer aus Bielefeld das Mikrofon. Er erläuterte zunächst, dass er, da er es nicht aussprechen konnte, Zuccotto in der Kindheit „Bobo“ genannt hat. Dies Neubenennen tat er gern und erfand so die unterschiedlichsten Begriffe. Nachdem dies geklärt war, las er, unter großer Zustimmung der Anwesenden, einige seiner Geschichten, über den Besuch in einem italienischen Feinkostladen, Gourmettempel, Selbstgespräche. Manch einer fragte sich, woher er so ähnliche Gedanken wie die eigenen formulieren konnte.

Sowohl die Teilnehmer, wie auch die Künstler, gaben ihrem Spaß, dem Gewinn an neuen Eindrücken, der Inspiration und der Freude dabeigewesen zu sein Ausdruck. Eine Anwesende formulierte es so: „Dank für den schönen Abend mit gelungenem Konzept. Ich habe viel Spaß gehabt.“

Die Rezepte werden in kürze auch bei cook'n'art veröffentlicht.

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III: Spargel, Jakobsmuscheln und Vinaigrette

von Cornelius

Der Frühling kommt, die Bäume werden gewalttätig und in einigen Gegenden fängt ein unterirdisches Gemüse an sich zu bewaffnen. Höchststrafe Kochen mit einer Sauce Hollondaise, Kartoffeln und eventuell Schinken.
karamelisierter Spargel
Das geht aber auch anders. Grillen des Spargels hat sich ja, von Süden kommend, unterdessen schon durchgesetzt, aber irgendwie wird das nach dem dritten Mal auch langweilig. 

Da kam mir so eine Idee. Spargel in die Pfanne, in Olivenöl anrösten, nur mit etwas Salz.Doch woher kommt dann die kontrastierende Süße? Richtig, karamellisieren und als Highlight etwas Sesam. Dann noch eine Vinaigrette mit Ei, etwas Senf und Kapern. Etwas zusätzliches Eiweiss könnte auch nicht Schaden, also noch  ein paar Jakobsmuscheln. 

Zutaten:

Pro Person für den Spargel:
5 mitteldicke Stangen Spargel
Olivenöl, Salz, brauner Rohrzucker
ca. ein Esslöffel Sesam

Den Spargel normal schälen und in etwas Olivenöl in der Pfanne anbraten. Dann Salzen und den Spargel, bei kleiner Hitze in der nun verschlossenen Pfanne gar ziehen lassen. Wenn der Spargel durch ist den Zucker darüber streuen und warten bis dieser beginnt zu karamellisieren. Jetzt den Sesam darüber streuen und nur noch kurz durchdrucken. Schon fertig. 

Für die Jakobsmuscheln:
2 Stück pro Person
Salz, Pfeffer und Olivenöl 

Muscheln Pfeffern und in etwas Olivenöl anbraten. Wenn diese eine leichte Bräune auf beiden Seiten angenommen haben. Jede Seite salzen und ihnen noch eine kurze Watschen mit Hitze geben. 

Die Vinaigrette für ca. 6 Portionen:
Ein hartgekochtes
Ein halber Tee-Löffel Senf
3 Esslöffel Weißweinessig oder weißen Balsamico
etwas Mineralwasser
1 Esslöfel Kapern 
etwas Zucker, Salz, Pfeffer und Olivenöl

Das Ei pellen und mit eine Gabel zerquetschen. Senf und Zucker zufügen. Salzen und Pfeffern. Den Essig zufügen und alles gut durchrühren bis sich Salz und Zucker aufgelöst haben. eventuell etwas Mineralwasser zufügen, damit sich ein zähflüssiges Gemenge ergibt. Jetzt Olivenöl zuführen und alles kräftig vermischen. Zum Schluss noch die gehackten Kapern unterheben — fertig. 

Zu diesem Gericht reicht man ein Parisien oder Ciabatta. Ein gut gekühlter, frischer Weißwein unterstreicht die feine Note des Gerichtes.

Rückfahrkameras von Starttronik

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Chilli con carne

für 6 Personen
von Lichterfelde

Zutaten:
1,2 kg mageres Rind
500 g Rindergehacktes
1 Gemüsezwiebel
6 Knoblauchzehen
2 Dosen gepellte Tomaten (in Stücken)
1/8 l Rinderfond
1 große Dose Kidney-Bohnen (oder 1 1/2 kleine)
Oregano frisch
Kreuzkümmel
Lorbeerblätter
4 EL Paprikapulver
1 EL brauner Zucker
Cayennepfeffer
1 Chilischote klein geschnitten

Lichterfelde #4-06

Rindfleisch abtrocknen und in 1 cm große Würfel schneiden. Olivenöl in großem, hohen Topf erhitzen. Fleisch und Gehacktes unter Umrühren anbraten. Salzen. Zwiebel und Knoblauch gehackt dazugeben. Tomatenstücke und Brühe hinzufügen. Alle Gewürze dazu geben.
Die Bohnen mit Saft dazugeben, umrühren und zugedeckt 1 Stunde schmoren.

Probieren und nachwürzen, besonders von den scharfen Sachen.

Mit Ciabatta servieren. Dazu einen trockenen Rotwein.

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Espresso-Kokosmilch-Creme mit Himbeeren

Ein erotisch-verführerisches Dessert

von Regina Stolzmann

Meine bevorzugten Bildthemen sind - die Menschen - mit ihrem Ausdruck, ihrer vielfältigen Erscheinung, ihrer individuellen Schönheit, ihren Veränderungen. Besonders die weibliche "Themengruppe" ist, da selber "Frau", in meinen Arbeiten reich vertreten.

2007 ist für den Backmedia-Verlag, und die Zeitschrift: café solo, www.cafe-solo.info , eine Reihe von llustrationen entstanden, mit dem Thema Kaffee und Erotik, eine Verbindung, die seit ein paar Jahrhunderten in Bild und Wort bekannt ist und geschätzt wird. "Kommst Du noch auf einen Kaffee mit... " kann ja auch viel mehr bedeuten, als der harmlose Wortlaut erst einmal sagt. Die Kaffee-erotischen Frauenbilder, sind in Mischtechnik hergestellt, von Hand gezeichnet, digital aufbereitet und als mehrfarbiger Pigmentdruck angelegt.

Hot Summer Kaffeträume von Regina Stolzmann

Zutaten (für 4 Personen):
150 g Vollmilch Kuvertüre
3 Blatt Gelatine
100 ml Kokosmilch
4 starke Espressi
400 ml Sahne
250 g Himbeeren
Kokosraspel, Kokoschips und Schokoladenraspel zum Garnieren

Zubereitung:
1. Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Kokosmilch mit den Espressi verrühren.

2. Dann Espresso-Kokosmilch im heißen Wasserbad aufschlagen. Die Gelatine ausdrücken, mit der Kuvertüre unterrühren und die Creme in den Kühlschrank stellen.

3. Nach einiger Zeit die Sahne steif schlagen und unter die abgekühlte Creme heben.

4. Zum Servieren die Creme in hohe Dessertgläser füllen. Zum Verzieren kann man die Gläser vor dem Füllen zuerst vorsichtig in die Kokosmilch tauchen, und dann in Kokosraspel.

5. Einige der Himbeeren auf den Boden der Gläser verteilen, dann die Gläser bis zur Hälfte mit der Espresso-Kokosmilch- Creme füllen. Weitere Himbeeren auf die Creme geben und dann die restliche Creme darauf geben.

6. 2 – 4 Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren mit Himbeeren, Kokoschips und Schokoraspeln garnieren und mit einem langstieligen Löffel servieren.

CORNELIUS/WDI Beratung und Entwicklung im Berreich Design

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